Inhaltsverzeichnis

    Retouren ohne Einschicken abwickeln

    Ihre Aufgabe/Ausgangslage

    In manchen Fällen kann es vorkommen, dass bei Retourenanmeldung auffällt, dass es nicht sinnvoll ist, den Artikel tatsächlich zu retournieren. Nehmen wir zum Beispiel an, Sie versenden an einen Kunden einen 8er-Pack Müsliriegel. Diesem fällt beim Öffnen des Pakets auf, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum der Riegel überschritten ist. Zurückzuführen ist dies auf eine falsche Angabe des Datums bei der Einlagerung des Artikels. Sie wären als Händler in diesem Fall dazu verpflichtet, den Artikel auszutauschen und die Rücksendekosten zu tragen. Da es sich um einen vergleichsweise günstigen Artikel handelt, würden die Rücksendekosten allerdings äußerst unwirtschaftlich sein. Zusätzlich würden Sie die abgelaufenen Waren ohnehin entsorgen.

    Retouren ohne Einschicken abwickeln

    Natürlich können Sie in diesem Fall einfach einen neuen Sofortauftrag erzeugen und ihn kostenlos an Ihren Kunden ausliefern. Siehe Sofortauftrag.

    In diesem Fall werden Sie aber hinterher nur schlecht nachverfolgen können, dass es sich bei diesem Auftrag um einen Austausch im Rahmen einer Retoure handelte. Das muss kein Problem sein und hängt ganz stark von Ihren Präferenzen ab. Falls Sie diese Nachverfolgbarkeit jedoch wünschen, folgen Sie den nächsten Schritten.

    1. Legen Sie einen Rückgabegrund an, der Ihren Spezialfall abdeckt, in unserem Beispiel passt „MHD überschritten“. Legen Sie zudem einen Artikelzustand an, der den Grund beschreibt, z. B. „Abgelaufen“.
    Hinweis: Wählen Sie beim Artikelzustand nicht die Option Mit eigenem Lagerbestand führen. Ihr Artikel wurde ja entsorgt und ist somit nicht mehr in Ihrem Lager vorhanden.
    1. Erstellen Sie den Retourenauftrag.
    2. Stellen Sie den Retourenstatus auf „Eingetroffen“, geben Sie Ihre in Schritt 1 angelegten Gründe und Zustandsbewertungen an.
    3. Erstellen Sie einen Umtauschauftrag mit dem gleichen Artikel und liefern Sie diesen Auftrag aus.