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    Ameise-Tutorial: Lieferantendaten importieren

    Ihre Aufgabe / Ausgangslage

    Sie haben eine Liste mit Daten zu verschiedenen Lieferanten erhalten und möchten diese gerne gesammelt in JTL-Wawi importieren.

    Aufbau der CSV-Datei

    Die CSV-Datei sollte idealerweise immer alle Daten beinhalten, die Sie in JTL-Wawi für Ihre Lieferanten pflegen möchten, also insbesondere Adressdaten, Ansprechpartner, sowie Informationen zu den Bestellkonditionen (z. B. Mindestbestellwert, Lieferzeit, usw.). Auch die Kontodaten können Sie direkt über die CSV-Datei importieren.

    "Lieferantennr";"Eigene Kd-Nr";"Firma";"Straße";"PLZ";"Ort";"Min.bestellwert";"Porto";
    "201604052";"1234567890";"Hansen Fußballartikel";"Ahornstraße 101";"67549";"Worms";"500";"19,99";
    "201604053";"1234567890";"Beyer Wintersport";"Flurstraße 102";"42551";"Velbert";"150";"4,99";
    "201604054";"1234567890";"Sportequipment Jansen";"Kolpingstraße 104";"32423";"Minden";"100";"4,99";
    "201604055";"1234567890";"Hübners Schwimmbedarf";"Neuer Weg 103";"24535";"Neumünster";"0";"0";

    Lieferantendaten importieren

    Schritt 1: Datei laden

    Wichtig: Führen Sie vor jedem Import mit JTL-Ameise eine Datenbanksicherung durch.
    1. Öffnen Sie JTL-Ameise und wechseln Sie in den Bereich Import.
    2. Wählen Sie den Import Lieferanten > Lieferantendaten. Es öffnet sich der Lieferantendatenimport von JTL-Ameise.
    3. Klicken Sie auf Auswählen und navigieren Sie zu der Datei, die die Lieferantendaten beinhaltet.
    1. Treffen Sie wie gewohnt die Einstellungen zu Kopfzeile enthalten, Spaltenbegrenzer, Ab Zeile, Quote-Zeichen und Escape-Zeichen. Lesen Sie dazu Aufbau der Import-Funktion. Klicken Sie anschließend auf Datei laden.

    Schritt 2: Standardwerte festlegen

    Zunächst sollten Sie festlegen, welche Werte für alle Lieferanten gelten. Für diese Werte müssen Sie anschließend keine Feldzuordnung vornehmen.

    1. Treffen Sie alle Einstellungen im Bereich Standardwerte.

    Land / ISO (2-stellig): Falls alle Lieferanten aus dem gleichen Land kommen, können Sie dieses hier vorgeben. Geben Sie den zweistelligen ISO-Code für das Land ein, z. B. DE für Deutschland oder AT für Österreich.


    Aktiv: Hier legen Sie fest, ob die Lieferanten in JTL-Wawi aktiv sein sollen (Y). Sie sollten diese Einstellung nur dann auf N setzen, wenn Sie bewusst alle Lieferanten aus der Datei deaktivieren möchten.


    Dropshipping möglich/Dropshipping bei Nachname: Diese beiden Optionen finden Sie auch in den Lieferantenstammdaten. Stellen Sie als Wert 1 ein, um sie pauschal für alle importierten Lieferanten zu aktivieren.


    Einkaufslistensperre: Wenn Sie diese Einstellung auf 1 setzen, wird die Option Für Einkaufsliste sperren aus den Lieferantenstammdaten pauschal aktiviert.

    Schritt 3: Feldzuordnungen vornehmen

    Als nächstes müssen Sie all die Felder zuordnen, die sich in der CSV-Datei befinden. Wie gewohnt sehen Sie oben in der Vorschau der Datei die Spalten gelb markiert, die bereits zugeordnet wurden..

    1. Ordnen Sie alle Felder Ihrer CSV-Datei den Feldern in JTL-Wawi zu. Alternativ: Öffnen Sie über die Schaltfläche Vorlage wählen eine Importvorlage für Lieferantendaten in JTL-Ameise. Diese müssen Sie vorher einmalig abgespeichert haben.

    Schritt 4: Einstellungen festlegen

    1. Legen Sie für den Import alle Einstellungen fest. Diese hängen davon ab, wie Sie vorher die Standardwerte und die Feldzuordnungen vorgenommen haben.

    Neben den Standard-Einstellungen, wie Datei-Encoding auswählen, Dezimaltrennzeichen und Tausendertrennzeichen (siehe Aufbau des Importfensters), finden Sie folgende Einstellungen, die Sie speziell für Lieferantendaten festlegen können:

    Importart

    • Neue Lieferanten importieren, vorhandene aktualisieren: Das ist wohl die häufigste Importart, die verwendet wird. Aktualisiert wird anhand der Identifizierungsspalte.
    • Nur vorhandene aktualisieren: Lieferanten in der Importdatei, die anhand der Indentifizierungsspalte nicht in der Datenbank von JTL-Wawi gefunden werden, werden nicht beachtet.
    • Nur neue Lieferanten importieren: Lieferanten in der Importdatei, die anhand der Identifizierungsspalte in der Datenbank bereits existieren, werden nicht beachtet.

    Identifizierung der zu aktualisierenden Lieferanten anhand: Hier wählen Sie aus, über welches Feld Lieferanten identifiziert werden, wenn sie bereits in JTL-Wawi vorhanden sind.


    Lieferantennummern automatisch vergeben, falls nicht vorhanden

    • Ja, globale fortlaufende Nummer und Präfix beachten: Die globale fortlaufende Nummer ist in JTL-Wawi hinterlegt und kann dort bearbeitet werden.
    • Ja, fortlaufende Nummer ab 1 und Präfix beachten: Das Präfix wird in der Registerkarte Präfix / Suffix definiert
    • Nein, Lieferanten ohne Lieferantennummer nicht importieren: Lieferanten werden nur dann importiert, wenn in der CSV-Datei eine Lieferantennummer hinterlegt ist.

    Schritt 5: Vorlage speichern

    Sie haben den Import komplett konfiguriert. Sie sollten sich nun eine Importvorlage speichern, damit Sie beim nächsten Lieferantendatenimport die meisten Schritte und Einstellungen überspringen können.

    1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Vorlage speichern. Es öffnet sich das Dialogfenster Vorlage speichern.
    2. Geben Sie der Vorlage einen Namen und klicken Sie auf Neue Vorlage speichern.
    Hinweis: Falls Sie eine vorhandene Vorlage ersetzen möchten, klicken Sie auf die Vorlage und wählen Sie die Option Vorlage überschreiben.

    Schritt 6: Import durchführen

    1. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche Import starten. Es öffnet sich das Dialogfenster Importvorgang.
    2. Klicken Sie zunächst auf Testen / Trockenlauf. Der Import wird nun simuliert.
    1. Sollten bei der Simulation keine Fehler auftreten, klicken Sie anschließend auf Import starten. Der Import wird nun durchgeführt.
    2. Sobald der Import abgeschlossen ist, sehen Sie die importierten Lieferanten in JTL-Wawi.