Inhaltsverzeichnis

    Artikelzustände in JTL-Wawi anlegen

    Ihre Aufgabe / Ausgangslage

    Für unseren Sportshop benötigen wir mehrere Artikelzustände, um zwischen neuer Ware, bereits getragener Ware und defekten Artikeln unterscheiden können.

    Artikelzustände anpassen

    Artikelzustände ermöglichen es Ihnen, den Zustand einer Retoure zu bewerten. Dies kann wichtig sein, um festzulegen, ob ein retournierter Artikel direkt wieder in den Verkauf gehen kann, vorher aufbereitet werden muss oder entsorgt werden sollte. Falls Sie auf ebay oder Amazon verkaufen, werden Ihnen eine ganze Reihe Artikelzustände bekannt sein. Sie können die Artikelzustände von JTL-Wawi mit den Artikelzuständen dieser Plattformen verknüpfen, so dass diese beim Artikelverkauf automatisch korrekt übernommen werden.

    1. Öffnen Sie im Menü Artikel den Menüeintrag Anlegen > Artikelzustände. Es öffnet sich das Dialogfenster Artikelzustände anlegen.

    JTL-Wawi liefert immer den Zustand „Standard“ mit aus. Dies ist der Zustand, den zunächst alle Ihre Artikel beim Verkauf haben. In der Regel ist dies mit „Neu und Originalverpackt“ gleichzusetzen. Falls Sie aber mit Second-Hand-Ware handeln, wäre „Standard“ mit „Gebraucht“ gleichzusetzen. Sie können den Namen des Zustands per Doppelklick ändern. Dieser Zustand kann jedoch nicht gelöscht werden.

    Sie können weitere Artikelzustände hinzufügen. In unserem Beispielshop verkaufen wir sowohl Kleidung als auch technische Geräte. Für diese Bereiche bieten sich folgende zusätzliche Artikelzustände an:

    Technik:

    • Originalverpackt mit Siegel
    • Originalverpackt, Siegel gebrochen
    • Ohne Gebrauchsspuren
    • Generalüberholt
    • Gebraucht
    • Zubehör fehlt
    • Als Ersatzteil / defekt

    Kleidung:

    • Neu mit Etikett
    • Neu ohne Etikett
    • Neu mit Fehlern
    • Gebraucht
    1. Über Hinzufügen legen Sie weitere Artikelzustände an – bei Bedarf auch hier in mehreren Sprachen.

    Bezeichnung: Geben Sie hier den Namen des Artikelzustands ein.

    1. Sie können für jeden Artikelzustand festlegen, ob dieser mit eigenem Bestand und Suffix geführt werden soll.

    Mit eigenem Bestand führen: Wenn diese Option aktiviert wird, dann werden Artikel in diesem Artikelzustand jeweils mit eigenem Bestand geführt. Die Option eignet sich für retournierte Ware, die zwar grundsätzlich noch verkauft werden kann, aber nicht zum Originalpreis oder nicht mehr als neu deklariert werden darf.

    Technisch gesehen handelt es sich um vollkommen selbstständige Artikel, die mit eigener Beschreibung, Bildern usw. ausgestattet und separat in Shops und Marktplätzen angeboten werden können. Sie behalten jedoch den Bezug zum Originalartikel.


    Artikelnummern-Suffix: Mit dem Suffix können Sie bei bestandsführenden Retourenartikeln bereits bei der Artikelnummer signalisieren, welchem Zustand der Artikel entspricht. In unserem Beispiel steht – Geb als Abkürzung für Gebraucht.

    Schema: [Artikelnummer des Originalartikels]-[Suffix].
    Beispiel: 101020304-Geb


    Hinweis: Wenn Sie diese Option nicht auswählen, wird der retournierte Artikel nicht wieder eingebucht. Das kann z. B. bei defekter Ware sinnvoll sein, die direkt entsorgt wird.
    1. (Optional:) Verknüpfen Sie Ihre Artikelzustände mit Artikelzuständen auf ebay, Amazon und Google Shopping.

    Wählen Sie dazu jeweils den passenden Status im Bereich Mapping für verschiedene Plattformen.

    Hinweis: Beachten Sie die jeweiligen Richtlinien der Plattformen zur Artikelzustandsbewertung: Amazon Leitfaden für Zustandsangaben (Anmeldung im Seller Central von Amazon erforderlich) Google-Produktfeedspezifikationen ebay: Artikelzustand nach Kategorie
    1. Auch bei den Artikelzuständen können Sie Farben vergeben und es empfiehlt sich ein eigenes Farbspektrum für Artikelzustände derselben Klasse auszuwählen. Sie können zum Beispiel bei allen Artikelzuständen, für die die Option Mit eigenem Bestand führen nicht aktiviert ist, die Farbe rot definieren.
    2. Optional: Sie können die Anzeige von Artikelzuständen nach Warengruppen einschränken. Wir machen das natürlich und ordnen unsere zu Anfang definierten Zustände den entsprechenden Warengruppen zu.

    Die Artikelzustände für unsere Warengruppe „Sportbekleidung“ würden in JTL-Packtisch+ zum Beispiel so aussehen: