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Auslieferung via Dropshipping

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Artikel per Dropshipping ausliefern

Beim Dropshipping (auch: Streckenhandel oder Streckengeschäft) handelt es sich um eine spezielle Form des Versandhandels, bei der drei Parteien involviert sind: Sie selbst als Online-Händler, Ihre Kunden sowie Lieferanten bzw. andere Händler, die Dropshipping als Dienstleistung anbieten. In JTL-Wawi werden Dropshipping-Aufträge in drei Schritten abgewickelt:

    1. 1. Der Kunde bestellt bei Ihnen einen Artikel
    2. 2. Sie beauftragen einen Dropshipping-Lieferanten, den Artikel an Ihrer statt an den Kunden auszuliefern.
    3. 3. Der Dropshipping-Lieferant schickt die Ware an Ihren Kunden raus.

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Beim Dropshipping gilt es einige besondere Aspekte zu beachten. Beispielsweise könnte es für Sie wichtig sein, dass Ihr Kunde keine Kenntnis von der Mitwirkung einer dritten Partei, dem Dropshipping-Lieferanten, erhält (der Kunde soll ja nach Möglichkeit nicht abwandern). Dann würden Sie dem Dropshipping-Lieferanten, zusammen mit Ihrer Lieferantenbestellung, einen Lieferschein mit eigenem Logo und Adresse zur Beilage in das Paket zukommen lassen.

Ihre Aufgabe / Ausgangslage

Sie möchten einen Teil Ihres Sortiments via Dropshipping (vgl. Wikipedia: Streckengeschäft) abwickeln. Als Voraussetzung müssen Sie sowohl Ihren Lieferanten als Dropshipping-Lieferanten aktivieren, als auch diejenigen Produkte kennzeichnen, welche zusätzlich oder auch ausschließlich via Dropshipping lieferbar sein sollen. Im Alltag dann, nachdem eine Bestellung eingegangen und ein dazugehöriger Auftrag generiert wurde, können Sie während der Versandabwicklung für jeden betroffenen Auftrag (und sogar jede Position separat) entscheiden, ob diese/r aus einem Ihrer Lager oder via Dropshipping bedient werden soll. Mithilfe der Vorlagenverwaltung und den JTL-Workflows können Sie den Auslieferungsprozess außerdem noch weiter automatisieren (Tutorial B).

Und so gehen Sie vor:

Voraussetzungen schaffen

Zuerst müssen wir einige Einstellungen in der Lieferanten- sowie in der Produktverwaltung vornehmen:

Lieferanten aktivieren

Um Dropshipping zu verwenden, benötigen Sie zunächst einen Lieferanten, bei dem Dropshipping möglich ist. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:


Legen Sie einen neuen Lieferanten an, wie unter Neuen Lieferanten anlegen beschrieben oder markieren Sie in der Übersicht einen Lieferanten und klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten. Es öffnet sich das Dialogfenster Lieferantendetails.
Aktivieren Sie in der Registerkarte Allgemein die Option Dropshipping möglich, um Ihren Lieferanten zum Dropshipping-Lieferanten zu machen.

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Aktivieren Sie die Option Dropshipping bei Nachnahme.
Wechseln Sie in die Registerkarte Konditionen. Im Bereich Erlaubte Lieferländer können Sie auswählen, für welche Lieferländer der Lieferant Dropshipping anbietet. Aktivieren Sie die benötigten Länder.

Jtl-wawi-einkauf-lieferanten-dropshipping-002-erlaubte-lieferlaender.png

Klicken Sie auf Speichern. Es öffnet sich folgende Abfrage:

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Wählen Sie Ja oder Nein.


Ja: Alle Artikel, die diesem Lieferanten zugewiesen sind, werden für Dropshipping aktiviert.

Nein: Sie müssen die Artikel in einem separaten Schritt als via Dropshipping lieferbar kennzeichnen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, wenn Sie Ihr Dropshipping-Netzwerk bewusster steuern möchten und zum Beispiel generell nur ausgewählte Produkte des Lieferanten via Dropshipping ausliefern möchten.


Sie können nun Dropshipping-Aufträge an den Lieferanten vergeben. Darüber hinaus können auch Dropshipping-Aufträge an den Lieferanten vergeben werden, bei denen der Kunde die Zahlungsart Nachnahme gewählt hat.


Artikel aktivieren

Sofern bei der Aktivierung des Lieferanten noch nicht geschehen, müssen Sie auch alle betroffenen Artikel für Dropshipping freischalten.

Rufen Sie die Artikelverwaltung auf, wählen Sie einen Artikel aus und öffnen Sie das zugehörige Dialogfenster Artikeldetails (Doppelklick auf den Artikel).
Wechseln Sie auf die Registerkarte Lieferanten. Dort wählen Sie den Dropshipping-Lieferanten aus und aktivieren dann im Fensterbereich Lieferanteneinstellungen die Checkbox Dropshipping möglich.

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Lieferanten-Übersicht: Es werden hier alle Lieferanten aufgelistet, die den Artikel prinzipiell liefern könnten - unabhängig davon, ob der Lieferant überhaupt Dropshipping anbietet und auch unabhängig davon, ob er von Ihnen bereits in der Lieferantenverwaltung für Dropshipping aktiviert wurde. Mehr Informationen zu dieser Registerkarte erhalten Sie hier:


Lagerbestand: Prinzipiell können Sie in der Lieferantenverwaltung auch festlegen, ob Sie für einen Lieferanten einen Lagerbestand hinterlegen und nachhalten möchten. Im Falle von Dropshipping wird dann auch der Lagerbestand durch eine vollzogene Versandabwicklung reduziert.

Standardweg: Auftrag ausliefern

Schritt 1: Aufträge priorisieren

Wechseln Sie in die Versandverwaltung in den Ordner Dropshipping. Hier finden Sie alle Aufträge vor, die Sie potentiell via Dropshipping bedienen könnten - und sowohl vollständige wie Teillieferungen.

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Ordner „Dropshipping“ in der Versandverwaltung

Im Ordner "Dropshipping" werden alle Aufträge angezeigt die eine Auftragsposition beinhalten, welche per Dropshipping ausgeliefert werden kann und dessen Zahlstatus entweder bezahlt ist oder durch eine Einstellung der entsprechenden Zahlungsart trotzdem ausgeliefert werden können. (z.B. Nachnahme, Rechnung).

Folgende Optionen sind über den Ordner Aufträge > Dropshipping möglich:

Wenn Sie mehrere Dropshipping-Aufträge gleichzeitig ausliefern lassen möchten, markieren Sie diese und klicken anschließend auf die Sie Schaltfläche Ausliefern.

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Es öffnet sich das Dialogfenster Aufträge ausliefern. Markieren Sie im Fensterbereich Aufträge einen Auftrag und schauen Sie sich die Liefermöglichkeiten für diesen Auftrag genauer an.

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Zum Dialogfenster: Ausliefern

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Bereich A: Aufträge

Hier sehen Sie alle Aufträge, die zur Auslieferung ausgewählt wurden.

enthält gewählte Position
Unterhalb der Auftragstabelle finden Sie eine Legende mit dem Hinweis "enthält gewählte Position". Dieser Hinweis ist nur interessant, wenn Sie mehrere Aufträge ausliefern. Sofern eine Auftragsposition in mehreren Aufträgen vorkommt, werden die entsprechenden Aufträge gelb markiert.


Bereich B: Hinweis

Hier wird Ihnen der Status des Auftrags angezeigt. Sofern der Auftrag lieferbar, nicht lieferbar oder nur teillieferbar ist, wird ein entsprechender Hinweis ausgegeben. Ist der Auftrag nicht lieferbar, wird in der Regel ein Hinweis darauf angezeigt, warum er nicht lieferbar ist.

Bereich C: Positionen / Pakete

Positionen / Pakete: Im großen Fensterbereich mit den Registerkarten Positionen und Pakete sehen Sie bei jeweils gewähltem Versandauftrag die zugehörigen Positionsdetails mit entsprechenden Informationen bzw. Ihre Paketkonfiguration mit der zum Versandauftrag voreingestellten Versandart.

Lager / Lieferant: In der Spalte Lager / Lieferant können Sie, sofern vorhanden, ein anderes Lager oder sogar einen Dropshipping-Lieferanten für die Auslieferung der gewählten Versandposition auswählen.

Positionsdetails: Sofern Sie eine Position markieren, werden im Bereich Positionsdetails Informationen zum Lagerbestand der markierten Position angezeigt. Sofern Sie eine Position aus mehreren Lägern ausliefern möchten, so können Sie, sofern mehrere Läger zur Auswahl stehen, die Gesamtmenge der Versandposition verteilen.

Jetzt versenden: In der Spalte Jetzt versenden können Sie die Menge der auszuliefernden Versandposition verändern. Stellen Sie diesen Wert testweise auf 0. Sie erkennen, dass der Status (Bereich B) sich anpasst und sofort die Meldung „Der Auftrag wird nicht ausgeliefert: Keine Teillieferungen erlaubt“ erscheint. Teillieferungen können im Bereich D erlaubt werden.

Seriennummern: Falls ein Artikel aus einem der Aufträge ein Seriennummern-Artikel ist, wählen Sie in diesem Bereich die zur Auslieferung gewünschte Seriennummer aus bzw. geben sie im Feld Direkteingabe ein.

Bereich D: Optionen

Über den vierten Bereich links unten können Sie Optionen für Ihre Auslieferung steuern.

Teillieferung: Standardmäßig ist die Option Keine Teillieferungen voreingestellt. Das bedeutet, dass nur Aufträge ausgeliefert werden können, die vorrätig sind und für die ggf. eine Seriennummer gewählt wurde. Sie können diese Einstellung über das Dropdown-Menü ändern:

    1. Teillieferungen erlauben: Aufträge werden auch dann ausgeliefert, wenn nicht alle Positionen lieferbar sind. Bei Aufträgen, die teilgeliefert werden, erscheint die Statusmeldung „Der Auftrag wird teilweise ausgeliefert: Teillieferung“. Der Auftrag verbleibt anschließend im Ordner Lieferbar, Teillieferbar oder Fehlbestand.
    2. Restmenge in neue Aufträge übernehmen (Auftragssplit): Erstellt eine Kopie des Auftrags, die ausgeliefert wird. Der bestehende Auftrag wird um die Auftragspositionen reduziert, die bereits ausgeliefert wurden.

Erweiterte Optionen anzeigen: Wenn Sie diese Option aktivieren, wird nach einem Klick auf OK das Dialogfenster Erweiterte Optionen angezeigt.


Lagerpriorität: Öffnet das Dialogfenster Lager- und Lieferantenauswahl. Hier können Sie per Drag & Drop die Priorisierung der verschiedenen Läger und Dropshipping-Lieferanten verändern. Klicken Sie anschließend auf Neu reservieren, um allen Aufträgen nach der von Ihnen festgelegten Priorisierung neue Läger zuzuordnen.

Positionen / Positionsdetails: In den Positionsdetails (unten) können Sie erkennen, dass die ausgewählte Auftragsposition (Volleyball) potenziell sowohl im Standardlager als auch über einen Dropshipping-Lieferanten (Ballsport Nagel) verfügbar sein könnte..

Sie können jetzt in der Positionen-Übersicht auf die Zellen der Tabellenspalte Lager / Lieferant doppelklicken, um die Auslieferungsoption manuell zu ändern, oder Sie nutzen die Möglichkeit der Lagerpriorisierung.


Lagerpriorisierung: Alle Positionen der vier Aufträge werden durch die aktuelle Lagerpriorisierung aus dem Standardlager ausgeliefert, obwohl ein Teil der Artikel auch über Dropshipping abgewickelt werden könnte. Die aktuelle Lagerpriorisierung ist insofern günstig, da i. d. R. Auslieferungen aus dem eigenen Lager günstiger sind als Dropshipping-Lieferungen. Nichtsdestotrotz können Sie die Lagerpriorisierung jederzeit ändern:

Schritt 2: Lager priorisieren

Klicken Sie auf die Schaltfläche Lager wählen, um die Lagerpriorisierung zu abzuändern. Es öffnet sich das Dialogfenster Lager- und Lieferantenauswahl. Verschieben Sie Ihren Dropshipping-Lieferanten (A&C-Tech) an die oberste Position und speichern Sie Ihre Einstellungen mit Neu reservieren.

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Nun werden alle Positionen, die dropshipping-fähig sind und von Ballsport Nagel bedient werden können, standardmäßig via Dropshipping ausgeliefert.

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Alle Positionen, die nicht diesen Kriterien entsprechen, werden gemäß der nachfolgenden Lagerpriorisierung ausgeliefert.

Auftrag teil- vs. komplett ausliefern: Falls Aufträge mehrere Positionen enthalten, die teilweise per Dropshipping und teilweise aus dem Standardlager geliefert werden können, stellt sich die Frage, wie die Aufträge sinnvoll bedient werden können: Als Komplettlieferung aus unserem Standardlager? Oder als Teillieferung aus Standardlager und Dropshipping-Lager? Meistens sind Komplettlieferungen günstiger, da nur einmalig Versandgebühren anfallen. Kann ein Auftrag hingegen nur durch den Einbezug eines Dropshipping-Lieferanten vollständig erfüllt werden, erscheint eine Teillieferung sinnvoll.

Schritt 3: Lieferschein generieren

Nachdem Sie alle Aufträge so eingestellt haben, wie Sie es wünschen, können Sie noch übergreifende Angaben machen: Wie sollen bei Dropshipping-Fällen Lieferscheine ausgegeben und die Bestellungen beim Lieferanten abgewickelt werden?

Aktivieren Sie dazu im Dialogfenster Aufträge ausliefern die Checkbox Erweiterte Optionen anzeigen. Bestätigen Sie Ihre Versandkonfiguration mit OK.

Es öffnet sich das Dialogfenster Erweiterte Optionen.

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Treffen Sie hier zunächst Entscheidungen zum Versand und den Lieferscheinen:

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Zum Dialogfenster: Erweiterte Optionen

Im Dialogfenster Erweiterte Optionen (ehemals: Ausgabeeinstellungen) können Sie die Ausgabe aller Dokumente rund um den Versandprozess steuern. Dazu gehören natürlich Ihre Rechnungsdokumente, aber auch alle Dokumente, die Sie direkt im Lager benötigen wie Picklisten, Lieferscheine und Versandetiketten. Auch die Spezialfälle Dropshipping und Fulfillment werden dabei berücksichtigt.

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A. Rechung

Rechungen erstellen: Hier legen Sie fest, dass für jeden auszuliefernden Auftrag eine Rechung generiert werden soll. Konkret heißt dass: es werden Rechnungsdatensätze mit laufender Nummerierung erzeugt, die Sie z.B. bei einer Steuerprüfung vorzeigen können.


Drucken: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Rechnungen gedruckt. Die Ausgabe erfolgt je nach Druckereinstellung auf Papier oder im PDF-Format. Dabei wird die voreingestellte Druckvorlage verwendet (vgl. Vorlagenset).


E-Mail: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Rechnungen im PDF-Format generiert und an die für Rechnungen hinterlegte E-Mail-Adresse des Kunden (editierbar z.B. im Dialogfenster: Kundendetails) versandt. Dabei wird die voreingestellte Mailvorlage verwendet (vgl. Vorlagenset).


Faxen: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Rechnungen per Fax an die für Rechnungen hinterlegte Faxnummer des Kunden (editierbar z.B. im Dialogfenster: Kundendetails) versandt. Es wird die voreingestellte Faxvorlage verwendet (vgl. Vorlagenset).


Speichern: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Rechnungen generiert und im Format Ihrer Wahl gespeichert. Es wird die voreingestellte Speichern-Vorlage verwendet (vgl. Vorlagenset).


Exportieren: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Rechnungen als CSV- oder XML-Datei exportiert. Es werden die voreingestellten CSV- oder XML-Vorlagen verwendet (vgl. Vorlagenset).


Vorlagenset: Eine Rechnung kann individuell für jede Kombination aus Firma, Plattform (z.B. eBay.de), Sprache und Kundengruppe erstellt werden. Sofern mehrere Rechnungen als Druckvorlage definiert wurden, können diese hier ausgewählt werden. Über die Vorlagensets können Sie auch mehrere Drucker parallel ansteuern.


Alle Optionen sind kombinierbar. So können Sie beispielsweise Drucken, Mailen und Speichern.


B. Eigenes Lager

Lieferscheine


Pro Lager einen Lieferschein erzeugen: Bei jeder Auslieferung wird standardmäßig mindestens ein Lieferschein im Status offen erzeugt. Mit dieser Option erzeugen Sie einen zusätzlichen Lieferschein für jedes weitere Lager, aus dem Sie Ihren Auftrag bedienen möchten, vorausgesetzt, Sie haben für Ihre Aufträge eine Teillieferung erlaubt (z.B. Im Dialogfenster: Aufträge ausliefern).


Drucken / E-Mail / Faxen / Speichern / Exportieren: Wie Rechnung, nur dass für Lieferscheine natürlich statt der Rechnungsadresse die in JTL-Wawi hinterlegte Lieferadresse angesteuert wird. Sie können die Lieferadresse z. B. im Auftrag selbst unter Lieferadresse einsehen und editieren.


Vorlagenset: Ein Lieferschein kann individuell für jede Kombination aus Firma, Plattform (z.B. eBay.de), Sprache und Kundengruppe erstellt werden. Sofern mehrere Lieferscheine als Druckvorlage definiert wurden, können diese hier ausgewählt werden. Über die Vorlagensets können Sie auch mehrere Drucker parallel ansteuern.



Versand


Versanddatum für alle Pakete setzen (Versand setzen): Mit dieser Option wird für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, der Versand auf das Datum des heutigen Tages gesetzt (genauer gesagt: der Zeitstempel wird beim Abschluss des Auslieferungsdialogs gesetzt). Ab diesem Zeitpunkt gilt die entsprechende Lieferung als versendet und Verkaufsplattformen wie Ebay oder Amazon (sofern genutzt) wird der Status versendet übermittelt.

Alternative A: Wenn Sie Versandarten definiert haben, die z.B. mit einer Tracking-ID nachverfolgt werden können bzw. sollen, empfehlen wir Ihnen, den Versandstatus nicht manuell, sondern per Versanddatenimport zu setzen (Zum Versanddaten-Import / Zum Versanddaten-Export). Nur so gehen Sie ganz sicher, das JTL-Wawi den Versandstatus auch vollständig, d.h. inkl. dazugehöriger Tracking-ID, an die jeweilige Verkaufsplattform weiterleitet.

Alternative B: Sofern Sie mit Hilfe der Versandschnittstelle JTL-Shipping arbeiten, wird der Versandstatus direkt inkl. Tracking-Informationen in JTL-Wawi gesetzt.


Versanddaten exportieren: Mit dieser Option wird für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden UND deren Versandart einen Versanddatenexport vorsieht, eine entsprechende Datei nach definierten Kriterien erzeugt und abgespeichert (also z.B. eine Datei im CSV-Format oder die direkte Kommunikation mit Ihrem Versanddienstleister).

Sofern Sie Vorlagen für den Austausch Ihrer Versanddaten mit Logistik-Dienstleistern angelegt haben und diese Vorlagen im Dialogfenster Versandart bearbeiten der aktuellen Versandart zugewiesen haben, werden zu den betroffenen Aufträgen Versanddatenexporte erstellt (Zum Versanddaten-Import / Zum Versanddaten-Export). Aktivieren Sie diese Checkbox auch, wenn Sie Ihre Versandart mit JTL-Shipping konfiguriert haben. Statt eines Versanddatenexports findet die direkte Kommunikation mit Ihrem Logistikpartner statt. Sie erhalten ohne Umwege ein Versandetikett und auch alle nötigen Tracking Informationen zurück in JTL-Wawi importiert.


Etikettenausgabe
Ja: Ihnen werden Adressetiketten (Keine Versandetiketten) mit den Lieferanschriften Ihrer Kunden ausgedruckt.
Nein: Mit dieser Einstellung verzichten Sie gänzlich auf die Ausgabe von Adressetiketten .
Aus Versandart: Ob Adressetiketten ausgegeben werden oder nicht wird durch die Einstellung in Ihrer Versandart entschieden.


Vorlagenset: Ein Versandetikett (auch: Adressetikett) kann individuell für jede Ihrer Firmen erstellt werden. Sofern mehrere Versandetiketten als Druckvorlage definiert wurden, können diese hier ausgewählt werden. Über die Vorlagensets können Sie auch mehrere Drucker parallel ansteuern.


Startposition: Sofern Sie teilweise bedruckte DIN-A4-Etikettenbögen verwenden, können Sie hier angeben, ab welcher Position mit dem Druck der Etiketten fortgefahren werden soll.


Picklisten


Im Bereich Picklisten ausgeben können Sie festlegen, ob Sie für Ihr Lager eine gesonderte Pickliste ausgeben möchten. Auf einer Pickliste stehen die Artikel, die für Ihre ausgewählten Versandaufträge zusammengestellt werden sollen. JTL-Wawi legt bei jedem Auslieferungsprozess standardmäßig eine Pickliste an. Damit der Mitarbeiter im Lager weiß, wie viel Stück er von jedem Artikel zusammen stellen muss und von welchem Platz er diese zu entnehmen hat, befinden sich auf der Pickliste zudem Informationen zu den Mengen und ggf. den Lagerplätzen.


Drucken: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Picklisten gedruckt. Die Ausgabe erfolgt je nach Druckereinstellung auf Papier oder im PDF-Format. Dabei wird die voreingestellte Druckvorlage verwendet (vgl. Vorlagenset).


Speichern: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Picklisten im Format Ihrer Wahl gespeichert. Dabei wird die voreingestellte Druckvorlage verwendet (vgl. Vorlagenset).


Vorlagenset: Eine Pickliste kann abhängig vom Warenlager erstellt werden. Sofern mehrere Picklisten als Druckvorlage definiert wurden, können diese hier ausgewählt werden. Über die Vorlagensets können Sie auch mehrere Drucker parallel ansteuern.



C. Dropshipping

Legen Sie fest, welche Dokumente im Fall einer Streckengeschäft-Lieferung ausgegeben werden sollen.


Lieferscheine an Kunden


Drucken / E-Mail / Faxen / Speichern / Exportieren: Wie Rechnung, nur dass für Lieferscheine natürlich statt der Rechnungsadresse die in JTL-Wawi hinterlegte Lieferadresse angesteuert wird. Sie können die Lieferadresse z.B. im Auftrag selbst unter Lieferadresse einsehen und editieren.


Vorlagenset: Ein Lieferschein kann individuell für jede Kombination aus Firma, Plattform (z.B. eBay.de), Sprache und Kundengruppe erstellt werden. Sofern mehrere Lieferscheine als Druckvorlage definiert wurden, können diese hier ausgewählt werden. Über die Vorlagensets können Sie auch mehrere Drucker parallel ansteuern.




Bestellungen an Lieferanten


Drucken / E-Mail / Faxen / Speichern / Exportieren: Wie Rechnung, nur dass für Lieferantenbestellungen natürlich statt der Rechnungsadresse die in JTL-Wawi hinterlegte Lieferadresse angesteuert wird. Diese können Sie z.B. im Auftrag selbst unter Lieferadresse einsehen und editieren.


Vorlagenset: Eine Lieferantenbestellung kann individuell für jede Kombination aus Firma, Sprache und Lieferant erstellt werden. Sofern mehrere Lieferantenbestellungen als Druckvorlage definiert wurden, können diese hier ausgewählt werden. Über die Vorlagensets können Sie auch mehrere Drucker parallel ansteuern. Möchten Sie beispielsweise Bestelldaten per XML weitergeben, können Sie in der Vorlagenverwaltung einen Speicherort zur Ablage der Datei definieren - und dieser Speicherort kann auch ein FTP-Verzeichnis bei einem Ihrer Dropshipping-Lieferanten sein.



D. Fulfillment

Fulfillmentaufträge versenden: Die entsprechenden Fulfillment-Aufträge werden ohne Rückfrage an einen externen Fulfillment-Dienstleister (inklusive FBA = Fulfillment by Amazon) versendet.

Versand / Versanddatum für alle Pakete setzen (Versand setzen): Über diese Checkbox können Sie betroffene Aufträge in den Status versendet übergehen lassen. Bei Dropshipping kann es sinnvoll sein mit der Statusvergabe zu warten, bis Sie tatsächlich eine Versandbestätigung von Ihrem Dropshipping-Lieferanten erhalten haben. Wir lassen die Checkbox daher deaktiviert.


Lieferscheine / E-Mail: Sie haben Kontakt zum Endkunden und er nimmt Ihre Firma als Geschäftspartner wahr. Damit diese Wahrnehmung erhalten bleibt, können Sie, zusammen mit der Bestellung bei Ihrem Dropshipping-Lieferanten, einen Lieferschein mit eigener Firmenanschrift, Logo usw. generieren lassen. Diesen Lieferschein übergeben Sie an Ihren Dropshipping-Lieferanten (z.B. via E-Mail) zum Beilegen ins Paket.

Schritt 4: Bestellung generieren

Im Dialogfenster Erweiterte Optionen legen Sie außerdem fest, wie die Bestellung an Ihren Dropshipping-Lieferanten abgewickelt werden soll.

Jtl-wawi-versandverwaltung-tutorial-dropshipping-12-B-versand-DF-erweiterte-optionen-Z-lieferantenbestellung.png

Zum Dialogfenster: Erweiterte Optionen

Im Dialogfenster Erweiterte Optionen (ehemals: Ausgabeeinstellungen) können Sie die Ausgabe aller Dokumente rund um den Versandprozess steuern. Dazu gehören natürlich Ihre Rechnungsdokumente, aber auch alle Dokumente, die Sie direkt im Lager benötigen wie Picklisten, Lieferscheine und Versandetiketten. Auch die Spezialfälle Dropshipping und Fulfillment werden dabei berücksichtigt.

Jtl-wawi-versandverwaltung-01-Z-ausliefern-ausgabedokumente-DF-erweiterte-optionen.png


A. Rechung

Rechungen erstellen: Hier legen Sie fest, dass für jeden auszuliefernden Auftrag eine Rechung generiert werden soll. Konkret heißt dass: es werden Rechnungsdatensätze mit laufender Nummerierung erzeugt, die Sie z.B. bei einer Steuerprüfung vorzeigen können.


Drucken: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Rechnungen gedruckt. Die Ausgabe erfolgt je nach Druckereinstellung auf Papier oder im PDF-Format. Dabei wird die voreingestellte Druckvorlage verwendet (vgl. Vorlagenset).


E-Mail: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Rechnungen im PDF-Format generiert und an die für Rechnungen hinterlegte E-Mail-Adresse des Kunden (editierbar z.B. im Dialogfenster: Kundendetails) versandt. Dabei wird die voreingestellte Mailvorlage verwendet (vgl. Vorlagenset).


Faxen: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Rechnungen per Fax an die für Rechnungen hinterlegte Faxnummer des Kunden (editierbar z.B. im Dialogfenster: Kundendetails) versandt. Es wird die voreingestellte Faxvorlage verwendet (vgl. Vorlagenset).


Speichern: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Rechnungen generiert und im Format Ihrer Wahl gespeichert. Es wird die voreingestellte Speichern-Vorlage verwendet (vgl. Vorlagenset).


Exportieren: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Rechnungen als CSV- oder XML-Datei exportiert. Es werden die voreingestellten CSV- oder XML-Vorlagen verwendet (vgl. Vorlagenset).


Vorlagenset: Eine Rechnung kann individuell für jede Kombination aus Firma, Plattform (z.B. eBay.de), Sprache und Kundengruppe erstellt werden. Sofern mehrere Rechnungen als Druckvorlage definiert wurden, können diese hier ausgewählt werden. Über die Vorlagensets können Sie auch mehrere Drucker parallel ansteuern.


Alle Optionen sind kombinierbar. So können Sie beispielsweise Drucken, Mailen und Speichern.


B. Eigenes Lager

Lieferscheine


Pro Lager einen Lieferschein erzeugen: Bei jeder Auslieferung wird standardmäßig mindestens ein Lieferschein im Status offen erzeugt. Mit dieser Option erzeugen Sie einen zusätzlichen Lieferschein für jedes weitere Lager, aus dem Sie Ihren Auftrag bedienen möchten, vorausgesetzt, Sie haben für Ihre Aufträge eine Teillieferung erlaubt (z.B. Im Dialogfenster: Aufträge ausliefern).


Drucken / E-Mail / Faxen / Speichern / Exportieren: Wie Rechnung, nur dass für Lieferscheine natürlich statt der Rechnungsadresse die in JTL-Wawi hinterlegte Lieferadresse angesteuert wird. Sie können die Lieferadresse z. B. im Auftrag selbst unter Lieferadresse einsehen und editieren.


Vorlagenset: Ein Lieferschein kann individuell für jede Kombination aus Firma, Plattform (z.B. eBay.de), Sprache und Kundengruppe erstellt werden. Sofern mehrere Lieferscheine als Druckvorlage definiert wurden, können diese hier ausgewählt werden. Über die Vorlagensets können Sie auch mehrere Drucker parallel ansteuern.



Versand


Versanddatum für alle Pakete setzen (Versand setzen): Mit dieser Option wird für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, der Versand auf das Datum des heutigen Tages gesetzt (genauer gesagt: der Zeitstempel wird beim Abschluss des Auslieferungsdialogs gesetzt). Ab diesem Zeitpunkt gilt die entsprechende Lieferung als versendet und Verkaufsplattformen wie Ebay oder Amazon (sofern genutzt) wird der Status versendet übermittelt.

Alternative A: Wenn Sie Versandarten definiert haben, die z.B. mit einer Tracking-ID nachverfolgt werden können bzw. sollen, empfehlen wir Ihnen, den Versandstatus nicht manuell, sondern per Versanddatenimport zu setzen (Zum Versanddaten-Import / Zum Versanddaten-Export). Nur so gehen Sie ganz sicher, das JTL-Wawi den Versandstatus auch vollständig, d.h. inkl. dazugehöriger Tracking-ID, an die jeweilige Verkaufsplattform weiterleitet.

Alternative B: Sofern Sie mit Hilfe der Versandschnittstelle JTL-Shipping arbeiten, wird der Versandstatus direkt inkl. Tracking-Informationen in JTL-Wawi gesetzt.


Versanddaten exportieren: Mit dieser Option wird für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden UND deren Versandart einen Versanddatenexport vorsieht, eine entsprechende Datei nach definierten Kriterien erzeugt und abgespeichert (also z.B. eine Datei im CSV-Format oder die direkte Kommunikation mit Ihrem Versanddienstleister).

Sofern Sie Vorlagen für den Austausch Ihrer Versanddaten mit Logistik-Dienstleistern angelegt haben und diese Vorlagen im Dialogfenster Versandart bearbeiten der aktuellen Versandart zugewiesen haben, werden zu den betroffenen Aufträgen Versanddatenexporte erstellt (Zum Versanddaten-Import / Zum Versanddaten-Export). Aktivieren Sie diese Checkbox auch, wenn Sie Ihre Versandart mit JTL-Shipping konfiguriert haben. Statt eines Versanddatenexports findet die direkte Kommunikation mit Ihrem Logistikpartner statt. Sie erhalten ohne Umwege ein Versandetikett und auch alle nötigen Tracking Informationen zurück in JTL-Wawi importiert.


Etikettenausgabe
Ja: Ihnen werden Adressetiketten (Keine Versandetiketten) mit den Lieferanschriften Ihrer Kunden ausgedruckt.
Nein: Mit dieser Einstellung verzichten Sie gänzlich auf die Ausgabe von Adressetiketten .
Aus Versandart: Ob Adressetiketten ausgegeben werden oder nicht wird durch die Einstellung in Ihrer Versandart entschieden.


Vorlagenset: Ein Versandetikett (auch: Adressetikett) kann individuell für jede Ihrer Firmen erstellt werden. Sofern mehrere Versandetiketten als Druckvorlage definiert wurden, können diese hier ausgewählt werden. Über die Vorlagensets können Sie auch mehrere Drucker parallel ansteuern.


Startposition: Sofern Sie teilweise bedruckte DIN-A4-Etikettenbögen verwenden, können Sie hier angeben, ab welcher Position mit dem Druck der Etiketten fortgefahren werden soll.


Picklisten


Im Bereich Picklisten ausgeben können Sie festlegen, ob Sie für Ihr Lager eine gesonderte Pickliste ausgeben möchten. Auf einer Pickliste stehen die Artikel, die für Ihre ausgewählten Versandaufträge zusammengestellt werden sollen. JTL-Wawi legt bei jedem Auslieferungsprozess standardmäßig eine Pickliste an. Damit der Mitarbeiter im Lager weiß, wie viel Stück er von jedem Artikel zusammen stellen muss und von welchem Platz er diese zu entnehmen hat, befinden sich auf der Pickliste zudem Informationen zu den Mengen und ggf. den Lagerplätzen.


Drucken: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Picklisten gedruckt. Die Ausgabe erfolgt je nach Druckereinstellung auf Papier oder im PDF-Format. Dabei wird die voreingestellte Druckvorlage verwendet (vgl. Vorlagenset).


Speichern: Mit dieser Option werden für alle Aufträge, welche im Vorfeld markiert wurden, Picklisten im Format Ihrer Wahl gespeichert. Dabei wird die voreingestellte Druckvorlage verwendet (vgl. Vorlagenset).


Vorlagenset: Eine Pickliste kann abhängig vom Warenlager erstellt werden. Sofern mehrere Picklisten als Druckvorlage definiert wurden, können diese hier ausgewählt werden. Über die Vorlagensets können Sie auch mehrere Drucker parallel ansteuern.



C. Dropshipping

Legen Sie fest, welche Dokumente im Fall einer Streckengeschäft-Lieferung ausgegeben werden sollen.


Lieferscheine an Kunden


Drucken / E-Mail / Faxen / Speichern / Exportieren: Wie Rechnung, nur dass für Lieferscheine natürlich statt der Rechnungsadresse die in JTL-Wawi hinterlegte Lieferadresse angesteuert wird. Sie können die Lieferadresse z.B. im Auftrag selbst unter Lieferadresse einsehen und editieren.


Vorlagenset: Ein Lieferschein kann individuell für jede Kombination aus Firma, Plattform (z.B. eBay.de), Sprache und Kundengruppe erstellt werden. Sofern mehrere Lieferscheine als Druckvorlage definiert wurden, können diese hier ausgewählt werden. Über die Vorlagensets können Sie auch mehrere Drucker parallel ansteuern.




Bestellungen an Lieferanten


Drucken / E-Mail / Faxen / Speichern / Exportieren: Wie Rechnung, nur dass für Lieferantenbestellungen natürlich statt der Rechnungsadresse die in JTL-Wawi hinterlegte Lieferadresse angesteuert wird. Diese können Sie z.B. im Auftrag selbst unter Lieferadresse einsehen und editieren.


Vorlagenset: Eine Lieferantenbestellung kann individuell für jede Kombination aus Firma, Sprache und Lieferant erstellt werden. Sofern mehrere Lieferantenbestellungen als Druckvorlage definiert wurden, können diese hier ausgewählt werden. Über die Vorlagensets können Sie auch mehrere Drucker parallel ansteuern. Möchten Sie beispielsweise Bestelldaten per XML weitergeben, können Sie in der Vorlagenverwaltung einen Speicherort zur Ablage der Datei definieren - und dieser Speicherort kann auch ein FTP-Verzeichnis bei einem Ihrer Dropshipping-Lieferanten sein.



D. Fulfillment

Fulfillmentaufträge versenden: Die entsprechenden Fulfillment-Aufträge werden ohne Rückfrage an einen externen Fulfillment-Dienstleister (inklusive FBA = Fulfillment by Amazon) versendet.

Lieferantenbestellung: Standardmäßig wird im Dropshipping-Fall, zusammen mit dem Lieferschein, auch eine Lieferantenbestellung erzeugt (Status: offen). Über das Dialogfenster Erweiterte Optionen > Fensterbereich: Dropshipping > Registerkarte: Bestellungen an Lieferanten können Sie bei Bedarf unterschiedliche Ausgabewege für diese Bestellung festlegen. Zwei Beispiele:


Drucken + E-Mail: Die Lieferantenbestellung wird als PDF generiert und von JTL-Wawi automatisch via E-Mail an den Lieferanten versendet. Ihr Status wird durch die Ausgabe auf in Bearbeitung gesetzt. Es handelt sich hier um ein sehr einfaches Vorgehen. Und wie die Bestellung genau aussehen soll, können Sie in der Vorlagenverwaltung für den Dokumentyp Lieferantenbestellung konfigurieren:


Exportieren: Die Lieferantenbestellung wird als XML auf einem FTP-Server abgelegt, von dem Ihr Dropshipping-Lieferant die Datei automatisiert abholen und in sein eigenes System einlesen kann. Auf diesen Fall gehen wir später im Abschnitt - Automatisierung des Versands mit JTL-Workflows - ein.

Schritt 5: Versand setzen

Wenn Sie eine Lieferantenbestellung an Ihren Dropshipping-Lieferant übermittelt haben und dieser die Ware auf den Versandweg gebracht hat, müssen Sie diesen Versand auch wieder an Ihre JTL-Wawi zurückmelden, d.h. für den Auftrag den Versand setzen. Sie haben drei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Vom Lieferschein ausgehend mit Tracking-ID
Wechseln Sie in den Ordner Lieferschein > offen. Hier finden Sie alle Lieferscheine aufgelistet.

Jtl-wawi-versandverwaltung-tutorial-dropshipping-13-B-versand-B-lieferschiene-Z-offene-gesplittet.png

Farben: Farben unterscheiden den Typ des Lieferscheins: Lieferscheine für Standardlager sind weiß, Lieferscheine für den Dropshipping-Lieferanten sind blau.


Lieferschein-Splittung: Besteht ein Auftrag aus mehreren Teillieferungen, so wird für jedes Lager ein eigener Lieferschein generiert.

Markieren Sie einen oder mehrere Lieferscheine und öffnen Sie das Dialogfenster Offenen Lieferschein bearbeiten (per Doppelklick auf den Lieferschein oder per Rechtsklick über sein Kontextmenü).

Wählen Sie im sich öffnenden Dialogfenster den betroffenen Lieferschein sowie die dazugehörige Versandart aus. Tragen Sie manuell eine Tracking-ID ein.

Jtl-wawi-versandverwaltung-tutorial-dropshipping-14-B-versand-B-lieferschiene-Z-versand-setzen.png

Tracking-ID (manuell eingeben): Wenn Sie eine Nummer zur Sendungsnachverfolgung von Ihrem Dropshipping-Lieferant zurückerhalten haben, können Sie diese hier manuell eintragen. Damit wird der Versand automatisch gesetzt. Mehr zum Thema Tracking-IDs finden Sie hier: Zur Versandverwaltung: Versandart bearbeiten.


Tracking-ID (über Versandatenimport): Wenn Sie für Ihren Dropshipping-Lieferant eine Versanddatenimport-Vorlage definiert haben, können Sie die Tracking-IDs auch automatisiert importieren und damit den Versand setzen. Nutzen Sie dazu im Ordner Lieferscheine > offen die Schaltfläche Versanddaten importieren. Wie Sie eine Versanddatenimport-Vorlage erstellen erfahren Sie hier: Zum Versanddatenimport / Vorlagen

Lieferscheine mit einem Lieferdatum gelten als versendet und somit als abgeschlossen. Durch das Eintragen einer Tracking-ID finden Sie diese Lieferscheine nun im Ordner Lieferscheine > versendet. Versandstatus und Tracking-ID werden an die ursprüngliche Verkaufsplattform (Online-Shop / Marktplatz) zurückgemeldet.

Der Status der Lieferantenbestellungen ist jedoch vom Status seines zugehörigen Lieferscheins unabhängig. Wir müssen daher die Lieferantenbestellung zusätzlich abschließen:

Wechseln Sie in den Bereich Einkauf > Ordner: Bestellungen. Die Lieferantenbestellungen Ihres Dropshipping-Lieferants finden Sie entweder im Ordner Dropshipping (offen) (wenn in Schritt 6 kein Ausgabeweg definiert wurde) oder Dropshipping (gesendet) (wenn eine Ausgabeweg definiert wurde).

Markieren Sie die Bestellungen und klicken Sie auf die Schaltfläche Bestellung abschließen.

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Rückgängigmachen nicht möglich! Bedenken Sie bei diesem Schritt, dass Sie eine einmal abgeschlossene Lieferantenbestellung nicht wieder rückabwickeln können. Achten Sie also darauf, Ihre Lieferscheine und Lieferantenbestellungen immer parallel zu pflegen und nicht voneinander abweichen zu lassen. Diese Aufgabe wird Ihnen erleichtert, wenn Sie Ihre Dropshipping-Aufträge immer von der Lieferantenbestellung aus weiterprozessieren:

Möglichkeit 2: Von der Lieferantenbestellung ausgehend
Hier also die zweite Alternative zur bisherigen Versandsetzung: Steuern Sie Ihre Lieferschein-Status aus der Einkaufsverwaltung heraus.

Markieren Sie in einem der ersten beiden Dropshipping-Ordner (offen / gesendet) diejenigen Lieferantenbestellungen, welche Sie abschließen möchten und für die sich die zugehörigen Lieferscheine noch im Status offen befinden (also der Versand noch nicht gesetzt wurde).
Klicken Sie nun ebenfalls auf die Schaltfläche Bestellung abschließen. Sie erhalten eine Rückfrage zu den Lieferscheinen, welche Sie in diesem Fall mit Ja bestätigen.

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Offene Lieferscheine identifiziert: JTL-Wawi erkennt also automatisch, ob zu einer Lieferantenbestellung beim Dropshipping-Lieferant noch ein offener Lieferschein vorliegt. Werden über diesen Automatismus Lieferscheine als versendet markiert, wird auch hier der Versand an die ursprüngliche Verkaufsplattform (Shop / Marktplatz) übermittelt - eine Tracking-ID können Sie auf diesem Wege jedoch nicht mitgeben.

Alternative: Direkt bestellen

Es gibt in JTL-Wawi noch eine weitere Möglichkeit, einen Dropshipping-Versand durchzuführen: Direkt über die Lieferantenverwaltung. Dieses Vorgehen ist jedoch mit einigen Einschränkungen verbunden und sollte mit Vorsicht gewählt werden.

Wechseln Sie in den Bereich Einkauf und dort in den Ordner Lieferanten. Markieren Sie einen Lieferanten, für den Sie Dropshipping eingerichtet haben. Klicken Sie anschließen auf Bestellen.

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Es öffnet sich das Dialogfenster Manuelle Bestellung für den ausgewählten Lieferanten (z.B. Ballsport Nagel). Wählen Sie einen Artikel aus, den Sie bestellen möchten (über die Schaltfläche [ ... ] unten im Dialogfenster).

Im sich öffnenden Unterdialog wählen Sie einen Artikel aus, übergeben ihn mit Doppelklick in die Auswahl und klicken auf Auswahl übernehmen.

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Zum Dialogfenster: Artikel nachschlagen

Achtung: Dialog wird mehrfach verwendet!
Artikel können Sie an mehreren Stellen in JTL-Wawi nachschlagen. Das dafür entwickelte Dialogfenster Artikel nachschlagen ist vom Aufbau her stets gleich, lediglich die Inhalte unterscheiden sich je nach Anwendungsfall. Lesen Sie hier beispielhaft mehr zum generellen Aufbau anhand des Einsatzes im Bereich JTL-eazyAuction Amazon und übertragen Sie die Beschreibungen auf Ihre Lieferantenbestellung bei einem Dropshipping-Lieferant.

Im Dialogfenster Artikel nachschlagen wählen Sie Artikel aus Ihrem JTL-Wawi-Bestand aus. Das Fenster erscheint immer dann, wenn Sie mehrere Artikel einer Liste hinzufügen können.

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Bereich A: Kategorienbaum

Der Kategoriebaum entspricht demselben Kategoriebaum, den Sie in der Artikelverwaltung angelegt haben.


Bereich B: Suchen & Filtern

Suchfeld A: Suchen Sie hier nach Artikelnummer, Artikelname oder ISBN (eher langsame Suche bei großen Artikelmengen).


Suchfeld B: Suchen Sie hier nach EAN, HAN oder UPC (sehr schnelle Suche.)


Variationskombinationen anzeigen: Bei Variationskombinationsartikel wird aus Gründen der Übersichtlichkeit i. d. R. nur der Vaterartikel angezeigt. Aktivieren Sie diese Checkbox, werden alle Kindartikel-Kombinationen gelistet, so dass Sie diese direkt auswählen können. Wenn Sie einen Variationskombinationsvaterartikel auswählen, erscheint vor der Übernahme in die Liste Auswahl ein Abfragefenster, in dem Sie die gewünschte Variationskombination auswählen müssen.

Bereich C: Auswahlvorschlag

Hier sehen Sie alle Artikel, die entweder zu Ihrer Suche passen oder sich in der Kategorie befinden, die Sie ausgewählt haben. Einen Artikel übernehmen Sie in die Liste Auswahl, indem Sie auf diesen doppelklicken.

Artikelnummer / Name / EAN: Artikelnummer, Name und EAN des Artikels aus den Artikeldetails in JTL-Wawi.


Lagerbestand: Zeigt Ihnen an, wie oft der Artikel aktuell noch im Lager vorhanden ist.


Verfügbar / Reserviert: Zeigt an, wie viele Artikel aktuell noch verfügbar sind und wie viele bereits durch Aufträge reserviert wurden. Beide zusammengerechnet ergeben wieder den Lagerbestand.


VKNetto: Netto-Verkaufspreis des entsprechenden Artikels, ohne eventuelle Rabatte für Kundengruppen oder einzelne Kunden.

Bereich D: Auswahl

In diesem Fensterbereich sehen Sie alle bisher ausgewählten Artikel. In manchen Fällen kann es sein, dass nur die Auswahl eines Artikels möglich ist.

Bereich E: Funktionsleiste

Auswahl leeren: Entfernt alle Artikel aus der Auswahl.


Markierte entfernen: Entfernt alle markierten Artikel aus der Auswahl.


Auswahl übernehmen: Schließt das Dialogfenster Artikel nachschlagen und kehrt zum vorherigen Dialogfenster zurück, in das die Auswahl übernommen wurde.


Schließen: Schließt das Dialogfenster Artikel nachschlagen und kehrt zum vorherigen Dialogfenster zurück, ohne dass eine Auswahl übernommen wurde.


Nachdem Sie einen Artikel bestellt haben, können Sie diesen sozusagen an einen Kunden "umleiten". Markieren Sie dazu im Dialogfenster Manuelle Bestellung die Option Dropshipping.

Es öffnet sich der Unterdialog Kunde nachschlagen. Hier wählen Sie den Kunden aus, an den Ihr Dropshipping-Lieferant die Ware versenden soll.

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Kein Auftrag = kein Lieferschein = keine Rechnung! Bedenken Sie bei diesem Vorgehen, dass Sie auf dem Wege der Direktbestellung beim Lieferanten und Umleitung an einen Kunden Umsätze generieren mögen, für die in JTL-Wawi automatisiert keine Rechnung angelegt werden kann. Stellen Sie daher auf anderem Wege sicher, eine Rechnung zu erzeugen.


Wie geht es weiter?